Nicht mit dieser, aber mit einer ähnlichen Fähre der Linie "Armas" machten wir uns auf den laaaangen Weg nach La Palma. Bald wurde mir klar, warum die Fährfahrt 15 Stunden daueren würde! :-) Nach 2,5 Stunden legte das Schiff in Tenereiffa an, wo wir nicht nur umsteigen sollten, sondern auch ca. 1,5 Stunden warten mussten, bis es weiter nach La Palma ging. Außerdem (und das stand NIRGENDS im Internet oder auf dem Ticket) hielten wir auch noch um 3 Uhr morgens in "el Hierro", wo die meisten Leute ausstiegen und das dauerte natürlich auch wieder seine Zeit....
Ich weiß jetzt sogar, wie es sich anfühlen muss, wenn man wirklich seekrank ist! Als wir in Las Palmas ablegten, war ich auf dem Deck und das Schiff hat ganz schön geschaukelt,
der Wind bließ nur so um meine Ohren und als das Schiff eine Kurve fuhr, wurde es schon schwer, sich festzuhalten und nicht über Bord zu gehen. Als ich dann wieder zurück auf Deck 6 wollte, um mich auf meinen Platz zu setzen, drehte sich einfach nur mehr alles in meinem Kopf und ich konnte nicht mehr gehen, nur torkeln... Bis nach Teneriffa war eine leichte Übelkeit mein Mitreisender ;-) Zum Glück musste ich mich nicht übergeben, ganz so schlimm war es dann auch nicht, aber zumindest habe ich jetzt eine ungefähre Idee, wie sich ein Seekranker fühlen muss!
Bye bye Las Palmas
Teneriffa
Auf der "Finca" gab es ganz viele Bananenbäume und auch Orangenbäume. Jesús's Vater brachte uns eine Kiste voller Orangen - frisch vom Baum, und das im April.
:-D
Blick aus dem Fenster
Wir wohnten zwar außerhalb von Santa Cruz de La Palma, aber Jesús zeigte uns die Ganze Insel. Wir fuhren fast den ganzen Tag mit dem Auto herum und hielten ca. alle 10 Minuten an, um etwas anzuschauen, von einem Aussichtspunkt aus über die Küste zu blicken, etwas zu Essen, oder einfach nur einen Spaziergang durch ein Städtchen oder ein Dorf zu machen.
in Santa Cruz de La Palma
der Hafen in Santa Cruz de La Palma
Hier legen fast täglich kleine und große Kreuzfahrtschiffe an, von denen aus unzählige, meist deutschsprachige Touris die kleine Stadt überschwemmen. Touristen sind bei den Palmeros leider nicht so willkommen. Massentourismus sucht man auf La Palma vegebens. Die Insel lebt eher von der Landwirtschaft (Plantagen). Ja... Bananaen gibt es wirklich genug! Ganze Landstriche sind von Bananenplantagen überwachsen!
Osterprozession in Santa Cruz de La Palma
Die "penitentes" (Büßer) begleiten die Prozession. Sie tragen lange Tuniken und spitze Kaputzen. Manche laufen barfuß und mit Ketten um den Füßen.
typische Häuserfassaden in Santa Cruz de La Palma
in der Altstadt
bei einem Spaziergang auf der Strandpromenade in Santa Cruz kann man schonmal nass werden.
:-D wollt ich schon immer mal machen. Ja ok... ich geb's ja zu...so gut wie Pamela seh ich mit dem Teil in der Hand natürlich nicht aus....( dazu müsste ich vl noch einen roten Badeanzug haben) hehehe
Santa Cruz von oben
Auf der anderen Seite der Insel - Dorthin kommt man durch den "tunel del tiempo", den Wettertunnel! Man fährt von der östlichen Hälfte der Insel, wo es sehr oft kälter und bewölkter ist, weil sich die Wolken an der Bergkette stauen, in den Wettertunnel und kommt auf der westlichen Hälfte der Insel raus. Dort ist es dann warm und sonnig! Perfektes Badewetter!
...faul am Strand liegen macht natürlich hungrig. Es gab "calamares" und gebratenen kanarischen Käse! "....mhm ...que rico!"
...nachdem wir den Wettertunnel passierten
Am vorletzten Tag fuhren wir mit Jesús (in seinem sehr sehr sehr alten BMW) auf den "Roque de los Muchachos". Auf La Palma kann man in ca. einer Stunde Autofahrt von 0 Meter Seehöhe, auf 2400 Meter Seehöhe kommen. Eine Fahrt auf der sehr kurvigen Straße bis hinauf zum höchsten Punkt der Insel, zahlt sich aus. Belohnt wird man mit diesem Ausblick:
Auf dem "Roque de los Muchachos" haben ganz viele Nationen ihre eigenen Sternwarten. Der Berg eignet sich nicht nur aufgrund seiner Höhe gut für Sternwarten, sondern auch aufgrund er guten "Lichtverhältnisse". Rund um die Insel gibt es ja nur Wasser, und die wenigen Lichter der Zivilisation "verschmutzen" nachts den Himmel nicht so sehr wie anderswo.
Leider war es sehr bewölkt an diesem Tag, sodass man nicht immer bis ganz nach unten sehen konnte. Außerdem war es eisig kalt und es wehten ganz schön starke Windböhen!
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